Verdammt es reicht langsam mal. Zumindest mir gehen die ganzen Streiks, von denen ich leider immer irgendwie direkt betroffen bin, auf den Geist. Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten was gerechtfertigt ist und was nicht. Und sicher haben die Arbeitnehmer meist auch aus nachvollziehbaren Gründen das Recht zu streiken, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass der blöde Bahnstreik diese Welle erst ins Rollen brachte und nun alle nachziehen und von der Streikeuphorie in Deutschland profitieren wollen. Naja egal.
Was war denn überhaupt geschehen? Also…
Nachdem ich durch den Streik der Drehbuchautoren schon eine ganze Weile auf neue Episoden meiner Lieblingsserien aus den USA verzichten muss, erfuhr ich mitte dieser Woche, dass nun auch die Berliner Verkehrs-AG streiken will und zwar am Samstag von 03.00 bis 20.00 Uhr. Wie nett, dachte ich mir, dass sie wenigstens Rücksicht auf den Berufsverkehr in der Woche und die Schüler nehmen. Nun erfuhr ich dann gestern spät abends, dass man sich entschlossen habe, einfach mal heute schon um 03.00 Uhr den Streik zu beginnen. So dauerte dann meine Fahrt zur Arbeit statt der gewöhnlichen 50 min mit Tram, S-und U-Bahn, glatte 2 Stunden mit überfüllten S-Bahnen und ewigen Fussmärschen. Ich hoffe, dass wenigstens dieser Streik ein baldiges Ende findet.
Meinen Zwischenbericht über das FSJ habe ich übrigens pünktlich abgegeben, ja ich war selbst erstaunt. Sogar einen Tag vor Abgabeschluss. Der Basislehrgang war wie erwartet theorielastig, aber trotzdem sehr informativ und teilweise lustig. Nicht ganz so lustig wird die Abschlussarbeit für die ich jetzt noch bis 12. Februar Zeit habe. Aber das schaff ich schon irgendwie, denn danach bin ich dann endgültig mit allem Lehrgangkram innerhalb des FSJ fertig. Dann gibts eben nur noch das Zwischen- und Abschlussseminar, und die werden dann garantiert wieder lustig, vorrausgesetzt ich komm gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin.
Wer interessiert ist, kann sich hier meinen FSJ Zwischenbericht durchlesen. Viel Spaß!